Integration – ein Prozess, der sich lohnt

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Integration im Krankenhaus – Kosten senken und Fehler vermeiden

Als zertifizierte Wirtschaftsmediatorin mit langjähriger, fundierter Kenntnis der Strukturen und Abläufe im Krankenhaus, berate und begleite ich meine AuftraggeberInnen bei der Optimierung ihrer Arbeits- und Kommunikationsprozesse. eskomed unterstützt die Umsetzung und die damit verbundene Bearbeitung von Konfliktlösungen direkt vor Ort.

Integration Hygienebeauftragter Ärzte und Pflegekräfte


Die besonderen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern wie Schichtdienst und kontinuierlicher Personalwechsel erfordern ein tragfähiges Konzept zur Integration neuer Mitarbeiter. Dazu gehört auch die Integration der Hygienebeauftragten Ärzte und Pflegekräfte. eskomed hat dazu ein Konzept entwickelt. Den kostenlosen Download dazu finden Sie hier:

Konzept – Integration Hygienebeauftragter Fachkräfte

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Integrationsprogramm – Konzept von eskomed

Die Krankenhaushygiene hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, denn multiresistente Erreger sind auf dem Vormarsch. Allerdings erschweren Sparmaßnahmen und das wachsende Interesse der breiten Öffentlichkeit die tägliche Arbeit.

Durch die Änderung im IfSG im August 2011 wurde eine Welle an Ausbildungen initiiert. Dies stellt das Krankenhaus-Management und insbesondere die Hygieneabteilung immer noch vor neue Herausforderungen. Ärzte und Pflegepersonal müssen Zusatzaufgaben übernehmen. Das erfordert Zeit, Verständnis und Motivation.

Die zuständigen Personen mussten ausgewählt, die Ausbildungen geplant und umgesetzt werden. Es gab viele offene Fragen zu beantworten. Die „neuen“ Teammitglieder sind nun zu integrieren und zu motivieren. Ein Mehraufwand an Kommunikation ist erforderlich, Konflikte kaum vermeidbar.

Integration geht Schritt für Schritt

Wie die Struktur letztendlich funktionieren soll, wird meistens nicht im Vorfeld geplant. Routineaufgaben sind dringlicher und werden primär bedient. Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung sind oft nicht klar definiert. Viele Fragen bleiben gerade zu Beginn offen. Das führt zu Missverständnissen, Konflikten und Zeitverlust. Die einwandfreie Funktion der neuen Struktur tritt dadurch verzögert in Kraft.

Um die neue Struktur möglichst effizient zu etablieren, ist externe Unterstützung sinnvoll. eskomed bietet Ihnen diese an. Schritt für Schritt wird geplant. Die genaue Umsetzung, die Zeitplanung und die einzelnen Meilensteine werden abgesprochen. Alle Beteiligten sind kontinuierlich informiert, ihre Meinung wird eingeholt. Das motiviert die beteiligten Mitarbeiter. Die Umsetzung aller Schritte wird begleitet und gemessen. Kennzahlen sorgen für Übersicht und nachvollziehbare Erfolge.

Integration erfolgt kontinuierlich

Integration - Gemeinschafteskomed hilft durch externe Unterstützung, den Prozess kontinuierlich voran zu bringen. Die einzelnen Schritte werden überwacht und kontinuierlich angepasst. Auf unvorhergesehene Dinge kann flexibel eingegangen, Rückschritte als Verbesserungspotential genutzt werden.

Wer welche Aufgaben und Verantwortungen übernimmt, wer mit wem wie kommuniziert und in welchen Schritten was umgesetzt werden soll, ist gut zu planen. Dadurch entstehen klare Vorstellungen, wie viel Zeit eingeplant und welche Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die neu für die Hygiene zuständigen Mitarbeiter sind in die Gemeinschaft zu integrieren. Nur dann wird das Team leistungsfähiger und effizienter. Dieses ist ein Prozess, der schrittweise erfolgt. Für die erfolgreiche Umsetzung ist Einfühlungsvermögen und eine kontinuierliche Steuerung erforderlich.

Integration bringt Synergie

Durch die neue Gemeinschaft kommt neues Wissen hinzu. Das sollte gesammelt und genutzt werden. Die damit verbundene Wertschätzung führt zur Motivation der neuen Mitarbeiter. Das Vertrauen füreinander wächst. Dies erleichtert den Umgang miteinander und mit den Schnittstellen, da eine einheitliche Sprache gesprochen wird.

Die neuen Mitarbeiter sind alle in ihrer neuen Funktion aktiv, die Prozesse laufen wie gewünscht, das Hygieneteam hat Vorzeigecharakter. Durch fortwährende Verbesserung der Kommunikation untereinander werden Missverständnisse vermieden, die hohe Qualität der Arbeit wird gesichert. Der Umgang mit Konflikten gehört zur richtigen Kommunikation dazu und sollte professionell erlernt und ständig geübt werden.

Integration - Last der Konflikte

Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen

Besonders widmet eskomed sich aktuell der interkulturellen Problematik, da diese immer mehr an Bedeutung gewinnt. Jedes Krankenhaus wird vor die Herausforderung gestellt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dies ist zu Beginn für alle eine große Belastung. Ein offensichtliches Problem ist die Sprachbarriere. Missverständnisse und z.B. falsch ausgefüllte Pflegeberichte, einhergehend mit fehlerhafter Abrechnung von Pflegeleistungen, können erhebliche Kosten verursachen.

Die größere Hürde aber sind unsichtbare Faktoren wie Hierarchieverständnis, verschiedene Kommunikationsmuster und das Verhalten im Umgang mit Problemlösungen. Unverständnis, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte behindern den Arbeitsablauf. Sie kosten Zeit, Geld und belasten alle Beteiligten. KPMG-Studien in deutschen Industrieunternehmen haben ergeben, dass jährlich 10%-15% der gesamten Arbeitszeit für die Bewältigung von Konflikten benötigt werden und sich daraus ein Einsparpotential von bis zu 25% ergibt.

Integration ausländischer Ärzte in deutschen Krankenhäusern – Eine Master-Thesis mit der HFU

Von Oktober 2015 bis März 2016 unterstützte eskomed gemeinsam mit Frau Prof. Nikola Hale von der HFU Business School an der Hochschule Furtwangen eine MBA-Studentin bei ihrer Thesis zu dem Thema „Integration ausländischer Ärzte in deutschen Krankenhäusern“. Das Hauptziel dieser Thesis war, eine qualitative Studie mit Bestandsaufnahme (Snapshot) durchzuführen. Die aktuelle Situation ausländischer Ärzte in Bezug auf deren Integration in deutsche Krankenhäuser und die damit verbundenen Empfindungen und Erfahrungen der Beteiligten sollten beleuchtet werden. Dazu wurden Gespräche mit ausländischen Ärzten in unterschiedlichen Häusern geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine aktive Integrationspolitik in Krankenhäusern Kosten spart und Fehler vermieden werden.

Mein Angebot dazu finden Sie hier.

Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Auch ehrenamtlich helfe ich mit, die Integration in Deutschland erfolgreich umzusetzen. Ich glaube an Toleranz und Synergien, die sich aus einem interkulturellen Miteinander ergeben. Aus diesem Grund bin ich seit Oktober 2015 als Mentorin für einen unbegleiteten jugendlichen Syrer verantwortlich. Wir treffen uns ca. einmal pro Woche und verbringen Zeit miteinander. So versuche ich, ihm verständlich zu machen, wie Deutschland tickt. Und vielleicht werden er und seine Freunde und Familie einmal wertvolle Mitglieder unserer Gemeinschaft. Mir selber hilft die Nähe zu Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, diese zu verstehen und mir meine eigene Meinung zu bilden.

Um den komplexen und langatmigen Prozess des Asylantrags verständlich zu machen, habe ich diesen in Form eines Plakates visualisiert. So wird besser verständlich, was den Ablauf so komplex macht. Es sind sehr viele Menschen aus den verschiedensten Ämtern eingebunden. Und viele Individuen agieren eben individuell. Deshalb sind die Abläufe oft schwer vergleichbar. Überzeugen Sie sich selbst.

Plakat jetzt anschauen.