Konfliktmanagement – Konflikte bearbeiten spart Geld und schont die Nerven

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Ein Auszug und Stimmungsbild zum Vortrag von Elke Schulz anlässlich der Frauenwirtschaftstage am 16.10.2015 in Böblingen.

Flyer - Frauen Wirtschaftstage BB 2015Der Vortrag mit dem Titel „Konflikte im Arbeitsalltag steuern – effizienter arbeiten + Geld und Nerven sparen“ war Auftakt der Veranstaltung
„Frauen: MACHT!“
– Erfolgsimpulse für
Frauen 4.0.

Konfliktmanagement – und was es kostet, es nicht zu tun

Was Konfliktmanagement ist brauche ich Ihnen nicht zu erklären. Wir alle kennen das: Angefangen vom Streit um das Schüppchen im Sandkasten oder in der Schule bis zur Krise in der Partnerschaft und zum Machtkampf in oder zwischen den Abteilungen innerhalb einer Firma. Das Konflikte uns belasten und behindern, unser Wohlbefinden und Miteinander stören, dass haben wir daher alle schon oft genug am eigenen Leib erfahren. Und dass sie den Arbeitsalltag erschweren, eine Menge Zeit und Geld kosten, wissen wir auch. eskomed hilft Ihnen bei Ihrem Konfliktmanagement. Sei es beruflich oder außerhalb des Arbeitsplatzes.

Jeder, der eine Führungsposition inne hat, weiß, wie viel zusätzliche Zeit allein in Mitarbeitergespräche investiert werden muss, wenn Konfliktsituationen vorliegen. Die Zusammenarbeit und die Ergebnisse sind schlechter, langsamer oder aber es passieren Fehler, die sonst nicht vorgekommen wären. Die Wahrnehmung ist gestört. Studien der KPMG haben gezeigt, dass 30-50% der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Konflikten oder deren Folgen zu tun haben.

Im Konfliktfall haben wir den Tunnelblick. Wir sind fokussiert darauf und sehen nichts anderes um uns herum. Friedrich Glasl hat das in neun Stufen beschrieben.

Konfliktkosten – und wo sie sich verbergen

Die Kosten sind nicht wirklich unbekannt. Wenn zum Beispiel ein guter Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, wird dafür ca. 100-150% des Jahresgehaltes an Kosten kalkuliert. In unseren Köpfen ist zwar hinterlegt, dass wir Gehalt einsparen, aber verlorenes Wissen, Kontakte und nicht geleistete Arbeit der guten Mitarbeiterin oder des guten Mitarbeiters werden nicht gemessen. Arbeit, die nun andere erledigen müssen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen. Prozesse verzögern sich oder Aufgaben bleiben unerledigt liegen. Der Schaden kann sehr hoch sein und macht sich oft erst später bemerkbar.

Konfliktmanagement - KPMG Studie

Konfliktmanagement - Komponenten der Konfliktkosten

Es fehlt die Transparenz, genau wie bei einem Eisberg. Nur ein kleiner Teil ist offensichtlich. Der Eisberg der Konfliktkosten muss in Gänze erfasst werden, um die Kalkulation stimmig zu machen. Ein Konflikt endet nie von allein. Andere Personen werden ebenfalls mit einbezogen, ergreifen Partei. Dies bindet Arbeitszeit. Effizienz geht verloren.

Konfliktkosten entstehen in verschiedenen Bereichen:

  1. Direkte Verfahrenskosten (Gericht, Anwalt, Gutachten, Mediation…)
  2. Entgangener Nutzen (Entscheidungen oder Umsetzung werden verschleppt…)
  3. Sinkende Produktivität (Dienst nach Vorschrift, fehlende Motivation, weniger Arbeitsleistung und mehr Zeit…)
  4. Erhöhter Krankenstand und Abstrahleffekt (Konflikt weitet sich aus, belastet andere)
  5. Fluktuation von Mitarbeitern
  6. Kosten für Behelfslösungen (Zeitarbeiter, Aushilfen, Praktikanten….)
  7. Klima- und Kulturveränderung (Schuldzuweisung, taktieren, Mobbing…)
  8. Schwere Krankheiten

Konfliktkosten – Grundlagen der KPMG-Studien

Die Basis der Erkenntnisse bilden zwei große Studien der Schweizer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Sie hat diese mit Industrieunternehmen in den Jahren 2009 und 2012 durchgeführt.

Darin sind die Hälfte der Konfliktkosten als verhaltensbedingte Mehrkosten aufgeführt. Darunter verstehen sich Abweichungen (geplant oder ungeplant) von der zielgerichteten Ressourcenverwendung einer Organisation. Die andere Hälfte waren entgangene Gewinne oder auch konfliktbedingte Einbußen.

In der ersten Studie wurden 111 Industrieunternehmen in Deutschland befragt und Kosten in Höhe von mehreren 100.000 Euro bis hin zu mehreren Millionen Euro pro Unternehmen benannt (s. KPMG-Konfliktkostenstudie 2009).

In der zweiten Studie im Jahr 2012 mit der Unternehmerschaft Düsseldorf konnten dann tatsächlich auch Kosten in einzelnen Konfliktfällen von bis zu 3 Millionen Euro bestätigt werden. Die Studie sagt zusätzlich aus, dass durch ein gutes Konfliktmanagement ein Rationalisierungspotenzial von min. 25% jährlich bei den Firmen besteht. Denn 10 bis 15 % der gesamten Arbeitszeit werden für die Konfliktbewältigung aufgewendet. Bei Managern ist es noch extremer. Im Rahmen ihrer Führungsaufgaben verbringen sie 42% ihrer Arbeitszeit mit Konfliktbewältigung.

So managen Sie Ihren Konflikt – Einzelberatung mit Konfliktcoaching

Konfliktmanagement – auf die Einstellung kommt es an

Auch wenn Konflikte oft sehr viel Zeit kosten und unsere Neven strapazieren, so gehören sie doch zu unserem Alltag. Egal ob im Privatleben oder Beruf. Deshalb ist es wichtig, Konflikte gut zu managen. Aber wie geht das? Mit der richtigen Einstellung, wenigen Techniken und ausreichend Übung lässt sich dies, wie vieles im Leben, erlernen.

Konfliktmanagement mit eskomed – Hilfe für Sie und Ihr Team

Konfliktmanagement - AnalyseAls zertifizierte Wirtschaftsmediatorin (IMCP) und Konfliktberaterin bespreche und analysiere ich mit Ihnen Konflikte in Ihrem Arbeitsumfeld und ermittle das Einsparpotential und die Vorgehensweise zur Problemlösung. Es empfiehlt sich ein Pilotprojekt, welches den Nutzen direkt aufzeigt und bestätigt, ob der theoretische Ansatz passt.

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Konfliktmanagement - PerspektivenwechselDurch Perspektivenwechsel erkennen die Beteiligten mehrere Lösungsoptionen und gemeinsam mit Ihnen entwickelt eskomed ihren individuellen Maßnahmenplan und Konfliktleitfaden. Fragen werden umfassend beantwortet, sodass die nötige Sicherheit im Umgang mit Konflikten im Arbeitsalltag wachsen kann.

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Konfliktmanagement - eskomed hilft

Konfliktmanagement mit eskomed – Beratungsinhalte

  • Konfliktbeschreibung im Dialog und Bestimmung der Eskalationsstufe
  • Klärung durch Visualisierung – ZDF-Papier und Perspektivenwechsel
  • Hintergründe erkennen: die Bedeutung von Sach- und Beziehungsebene, Emotionen, Kommunikationskreislauf
  • Welche Methoden sind geeignet? Wir wählen die besten Checklisten und Techniken für Sie aus
  • Vorbereitung des nächsten Konfliktgesprächs: Wir erarbeiten Ihren individuellen Leitfaden für schwierige, insbesondere Konfliktgespräche